Wann ist der perfekte Start für Rückbildungsgymnastik?

Wann sollte man mit Rückbildungsgymnastik beginnen?

Die Geburt eines Kindes gehört für eine Frau zum beeindruckendsten Erlebnis im Leben, wenn da nur nicht die körperlichen Folgen wären. Wie wird der Bauch wieder so schön flach, wie er vor der Schwangerschaft war? Leider geht das nicht von heute auf morgen, durch die Schwangerschaft werden die Bauchmuskeln über lange Zeit gedehnt und stark beansprucht. Um dieser lockeren Muskulatur wieder Kraft zu geben, braucht es ehrliches und konsequentes Training in Form einer Rückbildungsgymnastik. Schon direkt nach der Geburt kann mit dem Beckenbodentraining begonnen werden, denn dieser muss als Erstes gestärkt werden.

6 Wochen nach der Geburt kann mit der Rückbildungsgymnastik begonnen werden

Circa 6 Wochen nach einer vaginalen Geburt kann mit der Rückbildungsgymnastik begonnen werden. Bei einem Kaiserschnitt sollte die Frau 8 bis 10 Wochen warten, ehe sie ins Rückbildungsprogramm einsteigt. Am besten ist es kurz, dafür konsequent und jeden Tag zu trainieren. 15 Minuten am Tag genügen. Damit die Übungen zu Hause auch richtig ausgeführt werden, ist es wichtig, einen Rückbildungskurs zu besuchen. In einem solchen Kurs zeigt die Physiotherapeutin oder die Hebamme verschiedene Übungen für Bauch, Po, Beine und zur Beckenbodenstraffung. Es gibt auch Anleitungen im Internet oder auf DVDs.

Mit der seitlichen Bauchmuskulatur beginnen

Begonnen wird die Rückbildungsgymnastik mit der seitlichen Bauchmuskulatur. Für die Übungen der geraden Bauchmuskeln muss sich der Spalt zwischen den Querbauchmuskelsträngen stark zurückgebildet oder ganz geschlossen haben. Das kann der Frauenarzt oder die Hebamme überprüfen. Beginnt man zu früh mit der Rückbildungsgymnastik, kann sich der Spalt wieder öffnen. Jedenfalls sollte sich die Frau vor den Spezialübungen circa 10 Minuten aufwärmen und die Muskeln vorbereiten. Leichte Gymnastik, wie Anheben der Beine und Hände oder auf der Stelle marschieren, reicht dabei schon aus. Danach folgen Übungen, wie Sit-ups oder auf dem Rücken liegend die Beine aufstellen. Wichtig ist es, immer im Rhythmus zu atmen und den Beckenboden anzuspannen und wieder zu lockern.

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